Beiträge von Kamikatze

    Hermes ist eine gute Idee: da gibt es auch keine Probleme mit einem Feature, das gar nicht angeboten wird (Packstation). Und einer App, die das Feature "Packstation freischalten" somit gar nicht braucht. Ein Auto ohne Fenster braucht auch keinen Fensterheber.

    An den nächsten Kiosk (bzw. Paketdienst-Shop) liefern lassen kann ich auch bei der DHL. Dann habe ich auch keine Probleme mit dem Freischalten einer Packstation.

    Der Sinn von Packstationen hat sich mir ohnehin noch nicht erschlossen, liegt aber vielleicht auch daran, das ich in einem Wohnhaus wohne, wo grundsätzlich irgendwer da ist um Pakete entgegen zu nehmen.

    Inzwischen habe ich auch mit allen Paketdiensten schlechte Erfahrungen gemacht, und DPD und Hermes stehen auf der Liste ganz oben.

    Wer aber Packstationen braucht, sollte der DHL ordentlich Dampf machen: Scheiße anbieten und dann nicht umsetzen sollte man sich nicht gefallen lassen. Also FrankD : am besten nochmal anrufen und die Pampigkeit zurückgeben. ;) Besser noch: Beschwerde-Emails: mit freundlich-ironischem, süffisantem Sarkasmus habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Der "normale" MItarbeiter der Kommunikationsabteilungen ist damit überfordert, weil er es (bestenfalls) nicht mittels Textbausteinen kontern kann, also wird das Ding nach oben weitergereicht, bis sich ein "Profi" damit auseinandersetzt. Habe auf diese Art schon mit der Chefin der Kommunikationsabteilung von Procter&Gamble eine interessante Mailkontroverse geführt, oder dem obersten Gottesmann des Bonifatiuswerks.

    Wenn man freundlich und sachlich auftritt (dann darf man auch ordentlich mit Sarkasmus garnieren) kommt das in der entsprechenden Firma deutlich besser an, als Hotline-Mitarbeiter zu beschimpfen.

    Bei den automatischen Wählern hatte PhoneHook bei mir seinerzeit geholfen. Da war dann nach einigen geblockten Anrufen ziemlich schnell Schluss. Ob das auch bei SMS tut könntest du ja mal ausprobieren.

    Ah, der Glaubenskrieg wurde ausgerufen! Inschallah, meine Streiter, wetzt die Messer! :evil:8o


    KDE? Diese völlig überfrachtete KBloatware? Korganise, Kmail, Kmüll? Gibt es immer noch diesen unsäglichen Konquerer (allein der Name ist ein Zumutung, warum nicht gleich Kortez?). Gnome? Dieses möchtegernverkrüppelte macOS-configlike? Oh, das sind zu viele Konfigurationsmöglichkeiten, lass uns das mal alles rausstreichen, der Benutzer könnte überfordert sein.

    Jedes Linux mit grafischem Installer ist lame! Arch ist das einzig wahre. Und wer mehr als IceWM als Desktop nutzt ist ein verwöhnter Noob! FVWM ist für die wirklich Harten! Alle anderen sind mir nicht einmal ein RTFM wert!


    Mal ernsthaft: ZorinOS richtet sich an (Windows) Umsteiger. Da ist vorinstallierter Schnickschnack nicht so verkehrt: der Frischling muss sich erst mal nicht mit der Suche nach Programmen herumschlagen - klar, es gibt für fast alles einen Ersatz, aber der Neuling kennt ihn nicht, weiß nicht wie er heißt oder wie er ihn finden soll; ich habe t.W. Monate gebraucht einen vernünftigen Ersatz für das ein oder andere Programm zu finden, obwohl ich schon auf diversen Geräten Distrohopping betrieben habe - und Festplattenplatz ist heutzutage eher nicht zu dürftig verteilt. Lass mal gucken: mein Tumbleweed belegt gerade 26 von 106 GB und ist schon etwas vollgerümpelt. Softwaresparsamkeit, wozu?


    Und einem Anfänger Debian zu empfehlen, bedeutet ihn von Linux zu vertreiben: "Da kann ich ja nicht mal ne mp3 abspielen!" Hach ja, die reine Lehre. Ich bin definitiv kein Freund von der Ubuntu-Einbahnstraße, aber das machen sie wenigstens richtig: sie holen den User da ab, wo er steht. Mit FOSS-Evangelismus bekommt man keinen dazu Windows den Rücken zu kehren. Bei Ubuntu-Installation Häkchen gesetzt "Drittanbieter-Software installieren" und man kann nicht nur mp3 hören, sogar das WLAN funktioniert ootb*. Und Zorin geht einen Schritt weiter und packt Wine dazu. Clever.

    Und jedes Linux ist besser als Windows. Vielleicht mit Ausnahme von Red Star OS.


    Soll doch jeder benutzen was er möchte, von mir aus sogar Gnome oder KDE Plasma, ich mag beides nicht. XFCE oder Cinnamon wäre da eher meine Wahl, viele finden openSUSE doof; aber hey, die Welt ist bunt und warum auch nicht? Wie sage ich immer: ACAB: all colors are beautiful!


    Und wer es nicht kapiert hat: der halbe Post ist Ironie, ihr dürft euch aussuchen welcher. :D


    * sollte das bei Debian inzwischen auch so sein, nehme ich alles zurück, aber das letzte mal (ja, ist drei Jahre her) als ich Debian installiert habe war das noch so.

    Hab gerade einen Artikel gelesen "Android: Diese Hersteller liefern Sicherheitsupdates am schnellsten aus" und was finde ich da?

    Nur mal so wenn jemand überlegt SFOS zu verlassen und noch nicht weiß wohin.

    Das freut mich aber zu hören. Demnächst steht bei meinem Gerät das Upgrade von 17.1 auf 18.1 an. Normale Updates kommen jede Woche. Nennen sich nightly build, sind aber letztendlich mindestens so stabil wie SFOS.

    Ich vermisse immer noch die Gesten, drücke auf falsche Knöpfe, u.s.w., aber mit den Features, der Schwuppzidität und der Problemlosigkeit mit der es läuft mag ich es nicht mehr missen...


    Ich bekomme jedes Mal die Krise wenn ich ein Android System in den Fingern (haben muss ).

    Die Stockandroids sind fürchterlich. Aber der Google Assistent ist gar nicht so doof: als ich ihn bei meiner Mutter aus versehen mal aktiviert hatte und ein "Wie geht dieser Kackscheiß hier aus?!" fluchte fragte er sofort zurück: "Soll ich nach 'Google Assistent deaktivieren' im Internet suchen?" - Gar nicht mal so blöd. Der Haken: das ist ein Darkpattern. Keine der Anleitungen hat funktioniert und ich habe fast 10 Minuten gebraucht, den Assistenten wirklich dauerhaft zu deaktivieren. Zum Aktivieren hätte ein "Ja, und steck mir doch bitte noch einen Finger in den Po", wahrscheinlich ausgereicht.

    Inzwischen benutzt auch meine Mutter ihr olles S4 mit Lineage-OS. Für eine deutlich-Ü70-Person deutlich übersichtlicher und leichter zu bedienen. Sie kommt auch prima ohne Goolag-Playstore und -Dienste aus. Und WhatsApp haben wir bei der Gelegenheit auch gar nicht mehr erst umgezogen "Das nervt eh nur mit sinnlosem Zeug." Wie recht die Alten manchmal haben können. :thumbsup:

    Seehofi wieder. :rolleyes:

    Will das jetzt vermutlich als seine Idee verkaufen. Das der nicht auf seiner Schleimspur ausrutscht ...

    Hier mal ein interessantes Interview, warum es mit der Technik allein nicht getan ist, das es Sinn ergibt verschiedene Apps und Systeme nebeneinander zu nutzen (bzw. wie die Amis auch verschiedene SMS-Kanäle) und warum der Seehofer zu den jetzt maulaufreissenden Erstversagern gehört:

    "Die Fürsten in Bund, Land und Kommunen, allen voran Horst Seehofer, haben das alles ignoriert."

    Das nur als kleiner Anreisser.


    edit: das das BBK CB nicht einsetzen wollte halte ich schlicht für gelogen, davon ab, das das BBK ja eben nicht zuständig ist / sein darf - siehe o.g. Interview. Es waren unsere Provider allen voran die jetzt ebenfalls großspurig meldende Telekom, die jetzt die Hand aufhalten. "Ja, das machen wir, was zahlt ihr denn? Wir müssen ja investieren!" (extrem teuer! WTF?! Das ist standard, die Telekom will wieder abzocken! Im Herbst eine Machbarkeitsstudie! Die Griechen setzen das ein! Die Griechen! Und wir brauchen eine Machbarkeitsstudie?) Dazu dann noch Fefe. Da fasste dir an den Kopp! Und bin jetzt wieder raus, der Blutdruck und so...

    Im Grunde enthält das Listening nur die Geo-Koordinaten der Sendemasten. Aus den Feldstärken der Sendemasten kann deine Position ermittelt werden (dazu reicht gsm, damit ist die Mobilfunkzelle in der du dich befindest ja bereits bekannt - und auch die Nachbarzellen sind meist schon "erkennbar"). Ebenso werden bekannte WLAN-Hotspots (und auch private WLANs, man entsinne sich des ausspähens von WLAN-Daten vor 11 Jahren durch Google bei der Streetview-Erfassung) mit einbezogen. Das ist eigentlich der ganze Zauber. Machen NSA und BND schon lange so.

    Lustig ist: wenn ich auf meinem Laptop mit openSUSE die Gnome-Karte aufmache, dann wird mir meine Position nach wenigen Sekunden (knapp 10) ebenfalls sehr korrekt angezeigt - ich sitze zu Hause auf dem Sofa. Das Gerät hat kein GPS und kein Mobilfunk. Es muss meine Position also mit den reinen WLAN-Daten ermitteln (können).


    Wiki, Details unter Geotargeting, WLAN-basierte-Ortung, ebenda.


    The english version is - of course - quite more detailed.

    Ist das unter Android auch so?

    Nein. 30 Sek. maximal, dann hab ich einen Fix auf LOS. Da braucht mein Gamin Oregon 600 teilweise länger.

    Man muss aber fairerweise hinzufügen, das das auch per A-GPS gemacht wird, also auch auf die Daten der Mobilfunkmasten zugegriffen wird.

    Da viele (die meisten) Entwickler sich des Baukastens bedienen, geht halt ne Menge nicht.

    Also bei mir funktioniert alles. Okay, ich benutze kein WhatsApp, aber wer WA benutzt braucht auch keinen Bogen um Google zu machen.

    Apps von F-Droid benutzen ohnehin kein (kaum) Googledienste und selbst Threema funktioniert gut. Ich sehe keine Einschränkungen. SFOS hat ja auch keine Google Playdienste und das meiste funktioniert.

    Bei mir siehts so aus

    Und bei mir so:

    Screenshot_20210523-120520_Einstellungen.png


    LOS 17.1 wie erwähnt auf einem Galaxy A5 2017. Launcher ist der Standard (Trebuchet?!). Die Suche gibt auch nicht mehr her als das, was ich bereits gefunden hatte.

    Aber Kinners: wir driften (wieder mal) etwas ab ... ;)


    P.S.: aber irgendwie ist das hier schon ein cooles Forum, wo man über den Forengegenstand "nörgelt" und dafür auch noch likes bekommt. :huh: Auch wenn ich fürderhin vermutlich nicht mehr viel beitragen kann versuche ich euch etwas treu zu bleiben. Und mit dem nörgeln bin ich jetzt auch fertig (musste aber wohl mal raus). :saint:

    Zu spät. SFOS 4 hat mich derart genervt, das ich mir ein Galaxy A5 2017 in der Bucht besorgt und mit LineageOS bestückt habe. Getestet hatte ich LOS schon zuvor auf einem Galaxy X4 - das ist von 2013 und mit LOS (18.1!) immer noch deutlich performanter als SFOS auf dem Xx.

    Die Gesten fehlen mir. Definitiv. Die geben SFOS einen Workflow, der unter allen Geräten unerreicht ist.


    Meinentwegen kann SFOS 4 auf einem XA2 oder 10ii super laufen, aber ich kaufe mir doch nicht für jedes Update ein neues Gerät?! SFOS ist erschreckend unperformant, es fehlt dem System jede Schwuppzidität. SFOS 3 war ein Fortschritt und fühlte sich auch noch so an, SFOS 4 waren zwei Schritte zurück.


    Auf LOS funktionieren sogar Metronome, wie ich erfreut feststellte! Und ein kleiner Drumcomputer. Man kann damit Musik machen! Diese Entdeckung macht es unwarscheinlich, das ich demnächst zu SFOS zurückkehren werde. Und Browser gibt es auch (zB Bromite)!

    Da stellte sich mir die Frage, warum SFOS so unperformant ist. An "zu viel" Code kann es nicht liegen, ich bin mir sicher, das LOS (Android) mehr Code enthält. Das rückt mE die Arbeit von den Jolla-Entwicklern in kein gutes Licht (siehe auch die Metronome, die alle unter SFOS nichts taugen).

    Einzig die Gesten vermisse ich doch sehr. Das warten darauf, das sich ein WLAN verbindet oder sich eine App öffnet eher weniger.


    Ein wenig komme ich mir vor, wie ein DDR-Bürger, der das erste Mal im Westen ist, so überrascht und erstaunt bin ich t.w. über die Möglichkeiten die LOS bietet und vor allem die Schwuppzidität mit der es läuft. Es ist fast schon erschreckend, an was ich mich da gewöhnt und auch nicht mehr hinterfragt habe.

    Sarkastisch gesagt: Wie kocht man mit SailfishOS Tee? Man startet die Uhr-App und wenn sie sich geöffnet hat ist der Tee fertig.


    Nur die Gesten vermisse ich immer noch, dieses "drück-die-blöden-Buttons" (bzw. komme aus versehen an die blöden Buttons und löse etwas ungewollt aus) ist schon irre altbacken. Das fühlt sich sowas von 2008 an, boah. Naja man kann nicht alles haben.


    Was mich an Jolla selbst arg ärgert: "community driven" sagen sie und die Community ist schnell, wenn es zB um Bugfixes geht, aber Jolla braucht (mind.) 3 Monate für ein Update. Was ist aus "release often, release early" der OSS-Szene geworden? Ein viertel Jahr für ein Update? Meint ihr das ernst, Jolla? Ja, wir haben in den letzten Jahren gesehen, das sie es ernst meinen. Warum ist Jolla nicht in der Lage kleinere Updates für Bugfixes, Browserupdates, etc zu liefern? Das war schon lange ein Ärgernis, das ich nicht verstanden habe.

    Einzig die Gesten verm... ach ich wiederhole mich.

    So long, and thanks for all the fish!

    Was ist zu teuer für dich? 14 Euro?

    ebay

    Im eigenen Store, etwas teurer

    Bei ebay gehts noch etwas billiger, wenn du nach HTC Desire 310 suchst ;)

    Was ist zukunftssicher, wenn man nicht jedes Jahr ein neues Smartphone braucht.

    Kein Xperia X. Leider weiß man bei Jolla nicht mehr wohin die Reise geht. Als ich 2017 mein X gekauft habe, hatte ich auch gehofft, damit 5-6 Jahre auszukommen. Da aber inzwischen der Androidsupport bei 4.4 stehengeblieben ist, solltest du wenn dann in eines der neuen Geräte investieren (10 oder bald dann wohl auch das 10 II). Aber selbst darauf würde ich mich nicht mehr verlassen. Aber gut, mit Android 9 sollte man noch eine Weile auskommen. Ausser man braucht einen Browser und eine gute Kamera. 8o

    Treiber nicht verfügbar.

    Und im Geräte-Manager? Da taucht das Gerät auf, wenn du es via Fastboot am Rechner hast und dann solltest du (als Admin) die Möglichkeit haben den Treiber zu aktualisieren. Dann nicht Windows machen lassen, sondern manuell (Treiberdatei auswählen, oder so). Im aufplöppenden Dateimanager zeigst du ihm die erwähnte "android_winbus.inf" (die solltest du in einem der vorherigen Schritte heruntergelden haben!?) und heidewitzka ab die Luzie.


    edit: oder du machst dir ein einen USB-Stick mit einer Linux-Live-Distri und machst es von da aus, Linux hat den Treiber schon.

    Von der GMX-Seite: "Informationsvorsprung direkt im Postfach genießen"

    Was die Leute heute alles "genießen" sollen. Ich genieße einen guten Wein, oder ein gutes Essen, aber einen "Invormationsvorsprung"?

    Erstmal bekommt man offenbar nur den Umschlagscan direkt, und wie es hier weiter heisst: "Dadurch erhalten Sie – soweit verfüg­bar – auch schon die Inhalte als PDF-Anhang zugeschickt. Das ist möglich, da heutzutage immer mehr Unternehmen ihre Briefe bereits digital bei der Deutschen Post einliefern." Offenbar macht erst die Post einen richtigen Brief daraus?

    Ja, ist alles sehr suspekt...