Beiträge von Kamikatze

    tor gelöscht!

    Naja, das ist jetzt auch nicht gleich nötig. Vor dem Hotel wird das Ziel verschleiert, das sieht nur die Tor-Entrynode durch die du Dich verbindest. Das Ziel sieht nur die Tor-Exitnode. Javascript sollte natürlich ausgeschaltet sein und die Standardeinstellungen des Torbrowsers nicht geändert werden. Die NSA ist an deinem Passwort für jollausers.de wenig interessiert. Das rutscht durch deren Filter (auch bei der NSA müssen Algorithmen vorsortieren). Kriminelle Tor-Exitnodebetreiber können bei jollausers auch kein Geld abgreifen. Onlinebanking solltest du allerdings nicht durch Tor machen.

    Heise hat dazu einen brauchbaren Einsteigerartikel (Die jüngsten Kommentare [24.2+9.6.] sind auch nicht schlecht).

    Sehr gut macht sich Tor immer auf einer Live-Distri zu starten, die verrät am wenigsten über dich. Einfach im Hinterkopf behalten wie Tor funktioniert, und was man will. Auch hier nochmal als Einstieg auf Heise iX verwiesen.

    CLI hat eine steile Lernkurve und für Anfänger schon mal sehr frustrierend. Ich bin mit den vorinstallierten Paketmanagern eigentlich immer gut gefahren.

    Und warum sollte man nicht möglichst viel vorinstallieren? Das hat den Vorteil, das vieles Out-of-the-Box funktioniert, ohne das man viel nachfummeln muss. Und Plattenplatz ist billig. Jedenfalls billiger als ein neues Nervenkostüm. Wenn man sich frustriert vom System abwendet ist damit keinem geholfen. Und ob auf der Platte 3, 4 oder 8GB liegen macht keinen Unterschied wie schnell das System läuft. Das hängt am meisten vom verwendeten Desktop ab.

    Ich entsinne mich gut, wie auf meiner openSUSE kein m4a liefen. Da muss extra Repository geladen werden (packman) und die Codecs von dort installiert werden. Das kann viel Zeit fressen.

    Ich halte Linux Mint für eine sehr gute Wahl am Anfang. Wenn man was schlankeres braucht (ältere HW, wenig RAM) ist auch Xubuntu eine gute Wahl.

    EndeavorOS kenne ich persönlich nicht, sieht aber was ich in YT-Videos gesehen habe sehr gut aus. XFCE-Oberfläche (eine meiner bevorzugten DE [Desktp Enviroment]); grafischen Installer bringen inzwischen (fast) alle mit, die mehr als zwei Installationen haben wollen. Bin jetzt eigentlich recht stabil auf meiner openSUSE, aber da könnte ich doch nochmal schwach werden.

    Hast du zwei Festplatten? Ich habe das System auf der einen und /home auf einer zweiten Platte. Dann kann man das OS jederzeit neu installiern, /home unformatiert lassen und in neuen System einfach wieder mounten. Das geht auch mit zwei Partitionen, ist aber sicherer auf zwei Platten. Du hast sofort deine Daten wieder auf dem neuen System und wenn man das gleiche DE verwendet werden sogar die Einstellungen übernommen. Ein bisschen Ditro-hopping macht sich mE sehr gut, damit man die Unterschiede kennenlernt und merkt, was einem liegt und was nicht.

    Es soll sogar Leute geben, die KDE/Plasma gut finden...

    Zitat

    Im Kern ist Aurora OS eigentlich kein russisches Betriebssystem: Die Software ist eine von Rostelekom weiterentwickelte Lizenzversion von Sailfish OS.

    Das klingt mir aber schon danach, das Jolla an den Lizenzen mitverdient. Sonst würde doch die ganze Lizensierung sinnlos, oder ich irre?

    Von allen denkbaren Varianten ist ein "Abo" die schlechteste Möglichkeit.

    Dann bin ich definitiv raus. Abo: never!

    War doch klar, dass das kein "lifetime" sein kann, egal was damals da alles reininterpretiert wurde.

    Klar war das klar, deshalb habe ich auch mit einem "nachschießen" gerechnet, Aber 50 € für ein OS ist mE auch ein angemessener Preis. Ich weiß nicht, was sie am J1 für eine Marge hatten, aber mit den Hardwarekosten, Vertrieb und, und und werden sie auch nicht die fette Kohle gemacht haben.

    Sie haben damals aber auch eine "wie-auch-immer-geartete" Fortsetzung angekündigt. Darauf habe ich mich auch verlassen. Nochmal würde ich max. 20-25 € berappen, alles darüber fände ich dezent unverschämt, zumal das Angebot ja wohl besser angekommen ist, als erwartet. So wurde es seinerzeit jedenfalls im Blog kommuniziert.

    Nach der Änderung das Phone aus- und wieder anmachen.

    Autsch. Musste man wirklich neustarten? *facepalm* Hatte mit beiden Zeilen rumgespielt, war aber irgendwie erfolglos. Nach einem Neustart von Lipstick blieb es dann auch mal schwarz. War aber noch per SSH drauf (also nicht neugestartet) und konnte die Originaldatei wieder herstellen.

    Danke, werde es nachher nochmal probieren.

    Kannst ja mal mailbox.org probieren, die sind wie Posteo so ein "vollöko"-Provider und liefern sich mit denen regelmässig ein Wettrennen, wer die neueste, beste Sicherheitstechnologie implementiert. Die lassen auch regelmässig eigene Pentester auf ihre Software los und was geknack werden kann wird aussortiert.

    Posteo ist mit DANE vorgeprescht und hat selbst die Großen damit blamiert, mailbox.org ist wohl in der TLS-Verschlüsselung ein Tick besser.

    Das sind die Junx+Mädlz von Heinlein, die wissen, was sie tun. Da bin ich immer gerne für Fortbildungen (liegt ja nahe ^^)

    Posteo ist recht aggresiv am Markt; und lass dich nicht von der BSI-Zertifizierung blenden: sowohl das BSI als auch die Stiftung Warentest haben sich für ihre Tests Expertise bei Posteo geholt, da ist schon klar, das sie ihre Expertise eher Posteo-freundliche gestriegelt haben. ;)

    Gerade, weil ein Update hereinkam bin ich noch über das hier gestolpert:

    update-packages package intel-microcode

    Ach ja, Prozessor-Microcode, auch so ein properitärer Kram. duckduckgo fand mir dann das:

    https://wiki.debian.org/Microcode. Daraus:

    It is very difficult to know for sure whether you need a microcode update or not, but it is not safe at all to just ignore them. You might not notice their effect and have precious data silently corrupted, or an important program silently misbehave. Or you could experience one of those unexplainable and infrequent software issues (such as kernel oops, application segfaults) or hardware issues (including sudden reboots and hangs).

    [Hervorhebung durch mich] DeepL Übersetzung

    Debian weiß offenbar auch nicht wirklich, wie sie damit umgehen sollen?! Aber da der Microcode ohnehin schon im Prozessor steckt, bleibt dem Oberparanoiker wohl wirklich nur auf open-Hardware umzusteigen, ansonsen sind wir von properitären Kram umzingelt. X/


    Einfach mit nem Skriptblocker alles blockieren, von Cookies, Skripten bis zur Meldung. Dann noch Useragent fälschen und Referrer verschleiern und man kommt sicher und wie früher durchs Netz.

    Und einiges funktioniert auch gar nicht mehr, weil es ohne maps.gooleapis.com, googletagmanager, gstatic und, und, und, nicht funktioniert. Mein Lieblings-facepalm: opencaching.de hat auf Openstreetmap umgestellt, aber ohne googlemaps zu aktivieren kann man die Karte nicht sehen. :thumbsup:

    Meine Erfahrung mit dem X: [...Text...]

    Kann ich eigentlich alles so bestätigen.


    In wenigen Fällen ist mir passiert, das der ofonod im Kreis gedreht hat (permanent 25% Systemlast) und mir schon in den Vormittagsstunden den Akku leer gesaugt hat. Ist in der ganzen Zeit etwa 3-4 mal vorgekommen.

    Viele lassen diese proprietären BLOBs drinnen (z. B. Ubuntu, Arch), allerdings gibt es das Linux-libre Projekt, welches einen Kernel ...

    Wie bekommt man das raus, ob meine Distri die drin hat? Muss ich den Kernelquellcode lesen? ||

    Weitaus größere Bedrohungen sind allerdings UEFI mit Intel ME oder AMD PSP

    IntelME ist ja hinlänglich bekannt als Problembär, von AMD PSP hatte ich bis dahin nichtmal was gehört.


    Ich bin da sehr gespalten: sehen zu müssen, wie quasi alles - von der Hardware, uber hardwarenahen Kram, bis zu Software - Konzern- (und Geheimdienst?)interessen untergeordnet wird, macht mich schon leicht paranoid. Ich hatte mir jetzt tatsächlich PureOS angeschaut. Jedenfalls bestärkt mich das in meinem Bestreben, jetzt auch Ubuntu wieder den Rücken zu kehren, obwohl ich ElementaryOS (basiert auf Ubuntu) doch sehr hübsch fand. Kann ich mir auf dem anderen System ja auch alles einrichten, aber das ist halt viel Arbeit.


    Und Amazon, hört mir auf, ich kaufe da schon lange nicht mehr, aber ein paar kritische Nasen wie wir werden das Monopol von Jeff nicht mehr stoppen können. Ich kenne Leute die nirgendwo anders mehr kaufen (...und die sind auch sooo kulant...). Da fällt einem nichts mehr ein. Fast noch schlimmer, als die nichts-zu-verbergen-haber.


    Edit: habe gerade auf https://en.wikipedia.org/wiki/Linux-libre (link von da oben) eine kleine Auflistung gefunden und entdeckt, das meine hoch geschätzte openSUSE den libre-kernel als Alternative anbietet. DAS weckt ja meinen Spieltrieb. 8o

    Kinners, das soll ein Fork von Aurora werden. Also der Fork von einem Fork. Das ist wie Debian-Ubuntu-Mint und hat mE nichts mit SFOS zu tun, solange Jolla mit SFOS weitermacht. Eventuell kann man dann Apps backporten und ein paar neue Entwickler wären doch auch nicht so schlimm.

    Nicht das ich mich über Huawei freuen würde, das sehe ich wie 4carlos : der Feind meines Feindes ist noch lange nicht mein Freund.