Kennt jemand Zorin OS

  • Wie schon geschrieben, hat jemand Erfahrung mit Zorin OS.

    Nee, aber danke für den Tip.
    Muss mal schauen, wo ich das mal probieren kann.
    Als Livesystem sollte es auf die Schnelle ja gehen.

    Sony XA2 mit SFOS
    Samsung A3 (2016) mit e-foundation
    Samsung A5 (2017) mit LOS17.1

    Samsung A5 (2017) mit LOS18.1
    und ein Lumia 930 mit Win10 Mobile (Sollte mal mit Projekt Aurora bearbeitet werden...)

  • Bellini

    Hat den Titel des Themas von „Kennt jeand Zorin OS“ zu „Kennt jemand Zorin OS“ geändert.
  • Wie schon geschrieben, hat jemand Erfahrung mit Zorin OS.

    Was möchtest Du da denn jetzt hören?


    Das ist ein aufgepumptes Ubuntu und alle so angepriesenen Tools könntest Du Dir ebenfalls einfach nachinstallieren. Wenn ich Ubuntu nehmen wollte, würde ich also eher beim Original bleiben.


    Solltest Du das System in Puncto Sicherheit gewaltig verbessern wollen, lohnt ein Blick auf firejail, apparmor, selinux, grsecurity usw. Sicherheit ist ein Konzept und nicht irgendwas, das mit apt-get ... installiert wird und danach in Vergessenheit gerät.


    Und für den Tuedelkram ist auch bei so ziemlich jeder distribution playonlinux vorhanden, wenn man das denn wirklich haben möchte. M.E. kann man darauf zu verzichten.

  • Hatte es mal kurz angetestet - nix besonderes. nichts weiter als ein Derivat vom Derivat ( oder noch mehr ? ) von Debian. Dann lieber das Original Debian.


    von den ganzen "Addon Linuxen" halte ich nichts. Viele schwören auf Mint - nur Mint ist auch so verbastelt, geht gar nicht. Das beste war dann : Mint schloss einige kritische Sicherheitslücken nicht, da es mit Patches und Minteigenen Paketen Fehler gab. Wenn sowas rauskommt ist die Distri für mich komplett raus - für immer.

  • Zorin OS .... an sich ja eine schöne Oberfläche .... und wie bereits itoss beschreiben .... ein weiters Derivat eines Derivates usw .... ich habe es ca 2 Wochen mal aktiv genutzt ... lief eben alles .... so wie jedes Ubuntu .... ich habe die Lite Version oder so installiert .... ich würde dir aber ein Kubuntu empfehlen wenn du von Windows kommst :)

    Oder ganz einfach gesagt ... Debian mit KDE .. Punkt aus :)

    Sony XA2 (H3113) - Build: 4.0.1.48

    OnePlus3 (A3003) - Lineage OS 18.1

    LG-Google Nexus 5X (bullhead) - /e/ Oreo

  • Ah, der Glaubenskrieg wurde ausgerufen! Inschallah, meine Streiter, wetzt die Messer! :evil:8o


    KDE? Diese völlig überfrachtete KBloatware? Korganise, Kmail, Kmüll? Gibt es immer noch diesen unsäglichen Konquerer (allein der Name ist ein Zumutung, warum nicht gleich Kortez?). Gnome? Dieses möchtegernverkrüppelte macOS-configlike? Oh, das sind zu viele Konfigurationsmöglichkeiten, lass uns das mal alles rausstreichen, der Benutzer könnte überfordert sein.

    Jedes Linux mit grafischem Installer ist lame! Arch ist das einzig wahre. Und wer mehr als IceWM als Desktop nutzt ist ein verwöhnter Noob! FVWM ist für die wirklich Harten! Alle anderen sind mir nicht einmal ein RTFM wert!


    Mal ernsthaft: ZorinOS richtet sich an (Windows) Umsteiger. Da ist vorinstallierter Schnickschnack nicht so verkehrt: der Frischling muss sich erst mal nicht mit der Suche nach Programmen herumschlagen - klar, es gibt für fast alles einen Ersatz, aber der Neuling kennt ihn nicht, weiß nicht wie er heißt oder wie er ihn finden soll; ich habe t.W. Monate gebraucht einen vernünftigen Ersatz für das ein oder andere Programm zu finden, obwohl ich schon auf diversen Geräten Distrohopping betrieben habe - und Festplattenplatz ist heutzutage eher nicht zu dürftig verteilt. Lass mal gucken: mein Tumbleweed belegt gerade 26 von 106 GB und ist schon etwas vollgerümpelt. Softwaresparsamkeit, wozu?


    Und einem Anfänger Debian zu empfehlen, bedeutet ihn von Linux zu vertreiben: "Da kann ich ja nicht mal ne mp3 abspielen!" Hach ja, die reine Lehre. Ich bin definitiv kein Freund von der Ubuntu-Einbahnstraße, aber das machen sie wenigstens richtig: sie holen den User da ab, wo er steht. Mit FOSS-Evangelismus bekommt man keinen dazu Windows den Rücken zu kehren. Bei Ubuntu-Installation Häkchen gesetzt "Drittanbieter-Software installieren" und man kann nicht nur mp3 hören, sogar das WLAN funktioniert ootb*. Und Zorin geht einen Schritt weiter und packt Wine dazu. Clever.

    Und jedes Linux ist besser als Windows. Vielleicht mit Ausnahme von Red Star OS.


    Soll doch jeder benutzen was er möchte, von mir aus sogar Gnome oder KDE Plasma, ich mag beides nicht. XFCE oder Cinnamon wäre da eher meine Wahl, viele finden openSUSE doof; aber hey, die Welt ist bunt und warum auch nicht? Wie sage ich immer: ACAB: all colors are beautiful!


    Und wer es nicht kapiert hat: der halbe Post ist Ironie, ihr dürft euch aussuchen welcher. :D


    * sollte das bei Debian inzwischen auch so sein, nehme ich alles zurück, aber das letzte mal (ja, ist drei Jahre her) als ich Debian installiert habe war das noch so.

  • https://speefak.spdns.de/oss_l…nux-ist-nichts-fuer-dich/ ;)


    "Und einem Anfänger Debian zu empfehlen, bedeutet ihn von Linux zu vertreiben"

    Das sehe ich völlig anders : Debian erfordert in einigen Punkten mehr Configarbeit, das stimmt. ABER :

    1. gibt es 2 Top Wikis, Das Debian Wiki und Ubuntuuserswiki, was in 95% auch für Debian funktioniert. Mit Ubuntu fing ich auch an und wechselte nach 3-4 Jahren, weil mir Ubuntu um 2010 herum zu verbuggt war - es wurde viel ausprobiert, viel massentauglich gemacht, das CoreSystem lief stabil - am Ende jedoch war ich mit dem Ausbessern der kleinen nervigen Fehler länger beschäftigt als mir ein Debian komplett "from Scratch" zu konfigurieren. Alles was ich in den letzten 10 Jahren an Distros getestet habe war mehr oder weniger ein Rückschritt oder eine Katastrophe ( Mint ). Ich halte eine "Eier legende Wollmilchsau Distro" tendenziell auch für sehr gefährlich, eben weil sich der User mit rein gar nichts mehr auseinandersetzen muss/soll/kann - PC Systeme können zu (IT)-Massenvernichtungswaffen werden, wenn man nicht wenigstens die grundlegenden Funktionen des OS kennt. Stellt euch vor jeder dürfte ohne Führerschein autofahren - Mit jedem Unfall und überfahrenen Fußgänger Radfahrer lernt man zwar dazu, nur wirklich optimal wäre das System nicht. In der IT Welt gilt diese Praktik in mehr oder weniger 99% aller Fälle - Privat wie in Firmen. Man sieht es doch an Windows. Der User muss nix mehr über das OS wissen, es gibt zig völlig sinnlose Programme, die dem User eine Zusatzfunktionen versprechen, die entweder völlig sinnlos oder bereits im OS enthalten ist. Der User hat keine Ahnung klickt überall drauf und dann heulen alle rum wenn sowas wie emotet die runde macht oder über nicht gestopfte Sicherheitslöcher ( LAN/Drucker Bug in Windows ) in Systeme eingedrungen wird und ganze Firmen und Behörden lahm gelegt werden.


    Dazu kommt noch das fast alle Firmen CEO geführt sind ( auch Linux, RedHat Ubuntu und co ) und damit angreifbar sind. Staaten scheuen sich nicht die CEOs und co unter Druck zu setzten um "Datenausleitungsimplementierungen" im OS zu verstecken. Krititer werden einfach umgebracht ( vgl. Aron Swartz) - bei snowden haben sie es nicht geschafft - Assange ist de Fakto auch Tod, Mannig wurde zu einer Frau umgebaut ( wohl um seine Glaubwürdigkeit zu brechen ) - es gibt noch so viele Beispiele mehr, gemein haben alle : Sie haben sich Mit dem Staat, der Finanzindustrie oder BigBroter angelegt und alles verloren.


    Debian ist eine der wenigen Distributionen nicht CEO geführt sind. Damit ist es deutlich schwerer bis unmöglich Schadcode in den OS Code einzuschleusen zumal sich in einem System wie debian Entwickler gegenseitig kontrollieren. Das ist im OpenSource Sektor zum Glück häufiger der Fall.


    Mit Glaubenkrieg hat das alles wenig zu tun, den gibs zwischen den Desktops und OS teilen ( SystemD, Paketmanagement etc. ). Gnome ist das Maß wirklich ALLER Dinge und es kommt nichts über das Cairodock - Wer Debian und KDE nutzt ist doof weil es nicht so schön wie Gnome aussieht - wer XFCE oder LXDE nutzt hat zuviel Zeit zum konfigurieren und wohl auch sonst nix zu tun, und am Besten ist sowieso eine OS Verwaltung rein per CLI - wird dann nur bei Videos etwas problematisch :D8o

  • habe aus Zeit Gründen das Thema nur kurz überflogen, aber itoss wie stehst Du zu SolusOS? built from scratch, kein mainstream, Rolling, kein ceo, super Community! ?ähnlich Arch? Sehe da nur Vorteile für " unserer einer? "!

    lasse mich gerne eines besseren belehren. ....

    Gute Frage, das sagt mir so erstmal nichts. Rolling Release - hatte ich damals mit Gentoo aber da gabs öfters Versionskonflikte, dafür war Getntoo extrem schnell ( wenn man den compiler auch noch compiliert und alles an Hardware anpasst ) - aber zuviel arbeit und mit den damaligen Rechnern war das compilieren auch nicht so der Hit - Gnome mit all seinen Programmen dauerte fast 3 Tage bis es fertig war.


    Build FromScratch, kein CEO hörst erstmal gut an. Bietet SolusOS nur Sourcecode oder auch vorkompilierte Quellen ?

  • https://speefak.spdns.de/oss_l…nux-ist-nichts-fuer-dich/ ;)


    "Und einem Anfänger Debian zu empfehlen, bedeutet ihn von Linux zu vertreiben"

    Das sehe ich völlig anders : Debian erfordert in einigen Punkten mehr Configarbeit, das stimmt. ABER :

    1. gibt es 2 Top Wikis, Das Debian Wiki und Ubuntuuserswiki, was in 95% auch für Debian funktioniert.

    Der Unterschied: Im Ubuntuforum hat man als Einsteiger eine größere Chance auf eine für einen verständliche Antwort und eine kleinere auf "Das weiß man doch"-Reaktionen.