Wird das jolla 1 nocht aktuell weiter supported und taugt es noch für das Tagesgeschäft ?

  • Wird das jolla 1 nocht aktuell weiter supported und taugt es speedmässig noch für das Tagesgeschäft ?


    nach das jolla 1 > 60 updates erhalten hatte, stellt sich mir die Frage, ob die alte Hartware noch mit
    der aktuellen sfOS-Version klar kommt...
    der ganze Hardware-Kasten innerlich in die Kniee geht ?

    Die alten iphone Knödel kann man vergessen. Da läuft oft nach 3 Jahren nichts mehr Gescheit und " der
    Gerät " ist dann für die Obsoleszenz-Müllberge in West-Afrika

    Kann man damit noch Telefonieren, sms-en, owncloud nutzen, Taschenrechner, usw.
    Oder lässt sich der Knecht nur noch recht zähl nutzen ?

    Wie sind denn die Empfehlungen ?
    Foto, pdf-Datei, Akkulaufzeiten mal aussen vor, weil damals die Funktionen schon nicht so prall waren


    so mal spontan nachgefragt ? Nutzt Einer das bessere Fairphone = jolla 1 im Tagesgeschäft noch ?
    oder nur noch als Briefbeschwerer brauchbar ...?

    besten Dank, ciao Mutschaschas

  • Das Jolla 1 ist inzwischen wohl das am längsten mit Updates versorgte Handset in der Welt der Mobiles. Natürlich wird es noch weiter mit Updates und Upgrades versorgt und ist voll einsatzfähig. Jolla vergisst seine Legacys nicht bisher. Die Geschwindigkeit ist immer noch völlig ausreichend, denn dem ist das SFOS auf den Leib geschrieben. Es ist überraschend, das es verglichen mit dem XA2 nicht so abfällt wie erwartet. Ein nicht zu vergessender Vorteil : Wechselakku. In meinem J1 steckt inzwischen der dritte. Läuft und läuft und läuft... und zwar ohne Macken der SF-X-Reihe.

  • ....

    und nach 5 Jahren dann Posen, dass man ein Gerät 10 Jahre mit Updates versorgt hat :)

    so sollte es auch funktionieren. Besser für eine Lizenz was bezahlen ...als alle
    Nase lang ein neues Telefon ( + Resourcen )


    bei dem Fairphone erhält man auch keine Ersatzteile mehr + mit updates geht es dort auch

    recht schlampig zu. Konzept verfehlt, m.M.n.
    Jolla hat das bessere Konzept - leider baut Sony auch nur alle Nase lang neue Modelle
    so dass die unterstützten Gerät auch mit der Zeit aus gemustert werden wie
    bei dem ganzen apple-Kram, der 1 Jahr länger support erhält vs. android-Knoedel,
    ...danach aber auch nur Abfall für die westafrikanjschen Müllberge ist ...

    alles Obsoleszenz....

  • Wann ein Gerät zu "alt"ist, entscheidet nicht der Nutzer, sondern die Industrie mit den vielen Helferlein der "kundenorientierten Services". Viele Dinge tun lange klaglos ihren Dienst bis sie zerbröseln. Dass jedes Jahr, oder nach 2 Jahren, ein neues Smartphone fällig ist, entscheidet doch der Nutzer nicht bewusst. Ob da nun Kernel x oder y werkelt, ist eine Prestigefrage und nicht so sehr eine Sicherheitsfrage. Welchem Normalo droht denn konkret ein Einbruchs- oder Überwachungsversuch? Wem nutzt es, ob die Anzeige 20 Millisekunden schneller kommt? Zeit fürs Leben gespart, ja wo ist sie denn? Das ist Stuss.


    Wenn zudem Daten abfließen, passiert das doch wohl eher durch die installierten Apps, die man meint unbedingt haben zu müssen und das geschieht zumeist absolut freiwillig weil die Urteilskraft ausgehebelt ist. Das beginnt mit Gmaps für die orientierungslosen (ja wo bin ich denn?), geht über PayPal, deren Kunden an 300 angeschlossen Unternehmen ihre Daten weiterreichen müssen und endet bei MacDoofApp mit dem Angebotsburger und doppelt Zwiebeln (juppieh, wieder was ungesundes verkauft!). Hat doch jeder selber in der Hand ob coolness (eh Alter, hab Fartmachine 3 drauf) wichtigter ist, als seine Ruhe vor diesen Kraken zu haben. Die Gefahr durch Fitnessapps der Krankenkassen und Sondertarife der Autoversicherer abgegriffen zu werden und Nachteile zu bekommen ist doch viel größer, als ein Bug im Kernel. Ob da ein Zilog Z80, oder ein 100kerner ARM und der Haube steckt, ist doch völlig vernachlässigbar.


    Das beste ist, Nutzer bezahlen die Knute auch noch selber alle paar Jahre, die sie schlägt. DAS ist eine Meisterstück(!), alle füllen sich die Taschen, nur der Nutzer hat die Arschkarte. Divisionen von Psychologen beschäftigen sich mit der Frage, wie halte ich Nutzer möglichst lange vor der Anzeige fest. Das gilt für so simple Dinge wie das Endlossscrollen, welches die Neugier auf die nächsten Anzeigen bindet und der Gestaltung der Farben, um vom eigentlichen Zweck, nämlich den Sammeln von Daten, abzulenken.


    In diesem Sinne kann nichts alt genug sein.